Sep 9 / Dr. Mareen Bischoff

SAP lernen für Studierende: Dein Einstieg in SAP S/4HANA

SAP begegnet dir in vielen Unternehmen, Branchen und Berufsfeldern. Ob Einkauf, Vertrieb, Produktion, Finance oder Controlling: In zahlreichen Organisationen werden zentrale Geschäftsprozesse mit SAP-Systemen unterstützt.

Gerade für Studierende kann es deshalb sinnvoll sein, bereits während des Studiums erste SAP-Kompetenzen aufzubauen.

Doch der Einstieg wirkt häufig kompliziert:

Was genau ist SAP eigentlich? Was bedeutet SAP S/4HANA? Welche Module gibt es? Muss ich programmieren können? Und wie kann ich SAP lernen, wenn ich bisher noch nie mit einem SAP-System gearbeitet habe?

Auf dieser Seite geben wir dir einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Grundlagen und zeigen dir, wie du Schritt für Schritt in die SAP-Welt einsteigen kannst.


Was ist SAP?

SAP ist ein Anbieter von Unternehmenssoftware.

Mit SAP-Systemen können Unternehmen zentrale Geschäftsprozesse digital abbilden und miteinander verbinden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Einkauf
  • Vertrieb
  • Produktion
  • Finanzwesen
  • Controlling
  • Personal
  • Logistik
  • Reporting
  • Analytics

Der entscheidende Punkt ist dabei die Integration.

Wenn beispielsweise ein Unternehmen eine Ware verkauft, betrifft das nicht nur den Vertrieb. Gleichzeitig können sich Bestände verändern, Buchungen im Finanzwesen entstehen oder Folgeprozesse in der Logistik ausgelöst werden.

Genau diese Zusammenhänge machen Enterprise Systems wie SAP so relevant.


Was ist SAP S/4HANA

SAP S/4HANA ist eine zentrale ERP-Lösung von SAP.

ERP steht für:

Enterprise Resource Planning

Ein ERP-System verbindet unterschiedliche Unternehmensbereiche innerhalb eines integrierten Systems.

Dadurch können Unternehmen beispielsweise:

  • Geschäftsprozesse koordinieren
  • Daten zentral verwalten
  • Transaktionen durchführen
  • Informationen aus verschiedenen Bereichen zusammenführen
  • Entscheidungen auf Basis integrierter Daten treffen

Für Lernende bedeutet das:

SAP S/4HANA sollte nicht als Sammlung einzelner Funktionen verstanden werden.

Viel wichtiger ist es, die Zusammenhänge zwischen Geschäftsprozessen, Daten und Unternehmensbereichen zu verstehen.